3D-Trend um jeden Preis?

News vom 05.01.2011 um 20:16 Uhr

Im Zuge der zunehmenden Verfilmungen in drei Dimensionen in den Kinos haben sich auch die Hersteller von TV-Geräten sich diesem Trend angeschlossen. In Folge dessen werben immer mehr Hersteller mit der 3D-Fähigkeit ihrer Produkte. Und davon sind nicht nur die Fernsehgeräte an sich betroffen – 3D-ready bekommen auch immer mehr Digitalkameras, Camcorder und Blu-ray Player aufgedruckt.

3D Fernseher

© iStockphoto.com/kutaytanir

3D-TVs rücken immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit und auch die werbenden Medien beschäftigen sich immer weiter mit den Darstellungen in drei Dimensionen für zu Hause. Dabei sind die meisten Verbraucher diesem neuen Trend noch sehr skeptisch gegenüber eingestellt, denn nicht wenige Menschen halten die 3D-Technik noch nicht für vollkommen ausgereift. Die Zweifel sind nicht unbegründet. Es gibt derzeit nicht sehr viele Hersteller, die in die Spur der dreidimensionalen Technologie eingestiegen sind und ihre Geräte damit ausrüsten. Ein weiterer Minuspunkt der meisten bereits erhältlichen 3D-Fernseher ist die nicht im Lieferumfang enthaltene 3D-Brille. Diese ist leider immernoch zwingend notwendig, damit man in den vollen Genuss von 3D kommt. Einige Hersteller haben sich in dieser Richtung allerdings verbessert und so gibt es zum Beispiel bei einigen 3D-Modellen von Sony sogar zwei 3D-Brillen beim Erwerb des entsprechenden 3D-TVs dazu. Das Zögern vieler potentiellen Nutzer von 3D-TVs hat natürlich noch einen weiteren und wesentlich offensichtlicheren Grund. Im Moment sind die Flachbildfernseher, Blu-ray Player, Camcorder und anderen Geräte mit der innovativen 3D-Technik noch sehr teuer und schrecken allein durch ihren hohen Preis viele Kunden ab.

Des Weiteren haben zusätzliche nicht wenige Menschen noch kaum Erfahrung mit 3D und kennen diese Form der Darstellung meist nur aus dem Kino und können sich das gleiche Konzept noch nicht so recht in heimischen Wohnzimmer vorstellen. Unabhängig davon gibt es derzeit immernoch ein paar Kinderkrankheiten bei den Geräten mit den dreidimensionalen Darstellungsmöglichkeiten. So haben zum Beispiel einige 3D-Beamer schlicht und einfach zu schwache Leuchtelemente und können daher nur in sehr stark abgedunkelten Räumen verwendet werden. Darüber hinaus verbrauchen sie teilweise mehr Strom als vergleichbare Geräte, die ihre Bilder ganz normal in zwei Dimensionen auf die Leinwand projizieren.

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