3D-Brillen kaufen

News vom 03.03.2011 um 16:05 Uhr

Der rasche Einzug der 3D-Technik in die elektronische Unterhaltungs-Branche ist noch längst nicht vollzogen und doch fühlt man sich schon ein wenig unvollkommen, wenn man nicht mindestens ein Gerät besitzt, dass Filme und andere Bilder in drei belebte drei Dimensionen umsetzt. Jedoch nutzen die besten 3D-Beamer oder 3D-TVs mit entsprechenden 3D-ready Blu-ray-Playern nicht sehr viel, hat man nicht die unmittelbar notwendige Zusatzausrüstung parat. In diesem Falle ist das ohne Weiteres eine 3D-Brille.

Diese 3D-Brillen sehen heutzutage längst nicht mehr so einfach und schlicht aus wie man sie vielleicht aus den 3D-Kinos der 1990er Jahre kennen mang, allerdings ist das Prinzip im Großen und Ganzen das Gleich geblieben. Der Kaufen einer 3D-Brille ist heute genau so notwendig wie in vergangenen Dekaden, denn ansonsten werden die speziellen 3D-Signale nicht in eine entsprechende Darstellungsform für das menschliche Auge umgewandelt. Einige Hersteller von 3D-fähigen Flachbildfernsehern liefern mittlerweile eine oder gar zwei (Sony) 3D-Brillen mit ihren LCD-oder Plasma-Geräten mit. Das ist jedoch leider längst nicht die Regel und so muss sich der Nutzer wohl oder übel selbst auf die Suche nach dem für ihn und sein Wiedergabegerät passenden Modell machen. Die Technik der Wahl sind Shutterbrillen – diese Form der 3D-Brille werden derzeit auch sehr häufig gekauft und weisen definitiv den Trend in die Zukunft auf diesem Gebiet. Das Besondere an diesen Geräten ist die Art und Weise der Signalübermittlung bzw. Signalverarbeitung. Hierbei befinden sich vor den Augen des Nutzers jeweils ein Flüssigkeitskristall und die Sendeeinheit, welche sich meist immer im Zusammenhang mit der dazu gehörigen 3D-Brille in einem Paket befinden, speist jedes Auge förmlich mit einem separaten Bildsignal. So bekommt das rechte Auge nur Informationen, die speziell ihm vorbehalten sind. Die vom rechten und linken Auge verarbeiteten Signale werden wiederum von einem speziellen Empfänger aufgenommen und in ein zusammenhängendes Bild umgewandelt. Am Ende bekommt der Nutzer schließlich ein realistisches und vor allem dreidimensionales Bild zu sehen.

Welche 3D-Brillen sind empfehlenswert?

Samsung 3D-BrilleEine dieser Shutterbrillen ist beispielsweise die Samsung SSG-2200AR. Mit dieser 3D-Brille kann man nach oben beschriebenem Prinzip Filme und andere Sendungen auf einem 3D-fähigen Flachbildfernseher anschauen. Ein gutes Feature dieses Geräts ist die Möglichkeit, dass man den Akku wieder aufladen kann und somit nicht stets neue Batterien kaufen muss. Daneben kann die SSG-2200AR auch einen recht guten Tragekomfort vorweisen und das ist im Vergleich zu vielen Geräten anderer Hersteller ein sehr großer Vorteil. Das Schauen von 3D-Filmen mit diesem Modell macht sich ebenfalls sehr gut, da die 3D-Brille fast den gesamten Bereich um die Augen herum abdeckt und somit zusätzlichen Lichteinfall verhindert. Ein Vorgänger der SSG-2200AR ist die SSG-2100AB und man sieht schon auf den ersten Blick, dass bei diesem Modell noch ein paar Kinderkrankheiten dabei sind. Der Rahmen um die „Gläser“ ist nicht durchgängig und verfügt über einen nicht so großen Tragekomfort wie das Nachfolgermodell. Allerdings ist diese 3D-Brille ein wenig preiswerter und passt auf so gut wie jeden Kopf. Die „Bildqualität“ ist recht ansprechend und man kann mit der Samsung SSG-2100AB sämtliche 3D-Medien genießen. Der geringe Preis macht das Modell zu einem idealen Einstigergerät. Ein etwas preisintensiveres Gerät im Bereich der Shutter-3D-Brillen ist die Sony TDG-BR100 und schon vor dem Gebrauch fällt das extravagante Design dieser 3D-Brille auf. Die dreidimensionale Darstellung von Filmen oder TV-Sendungen ist fast tadellos. Ein wenig negativ steht dem Modell von Sony das relativ hohe Eigengewicht zu Buche. Dadurch kann es bei einigen Nutzern möglicherweise schneller als erwartet zu einem unangenehmen Tragegefühl kommen. Der durchgehende Rahmen schützt auch hier die Augen gut vor äußeren Lichteinfällen. Für Kinder sollt man allerdings vielleicht zu einer leichteren 3D-Brille greifen wie den bereits erwähnten Beispielen von Samsung. Ein sehr preiswertes, wenn auch optisch nicht so sehr ansprechendes Modell ist die 3D-Shutterbrille von Acer. Das Design erinnert eher an eine Anfertigung für die Star Wars Filme, trotzdem kann man mit dem Gerät gut Darstellungen in drei Dimensionen betrachten. Für preisbewusste Nutzer ist dies jedoch eine recht gute Wahl. Abgesehen von 3D-Fernsehen kann man die plastische Darstellung natürlich auch auf andere Art und Weise nutzen. Für den heimischen Computer kann man ebenfalls Filme oder einige Spiele in 3D umwandeln und dafür eignet sich das Nvidia GeForce 3D Vision Kit sehr gut. Das System kommt mit 3D-Brille und entsprechendem Sende-/Empfängerzusatz daher. Die Stromversorgung der 3D-Brille an sich erfolgt praktischerweise über ein USB-Kabel. Somit kann man sich einer stetigen Stromversorgung sicher sein während des gesamten Betriebs. Die Brille ist ein wenig schwerer als die Samsung-Modelle, jedoch weitaus leichter als die Sony-Brille. Windows Vista oder Windows 7 sollten jedoch vorausgesetzt sein, damit das System reibungslos läuft.

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