Die kürzlich erschienene Microsoft Konsolen Erweiterung Xbox 360 Kinect ist die erste Konsole für dessen Steuerung man keinen Controller benötigt. Hier werden alle Bewegungen der Spieler über drei verschiedene Sensoren, die sich nebeneinander in einer flachen, schwarzen Leiste befinden, erkannt und in ein Abbild des menschlichen Körpers auf dem Fernseher umgewandelt.
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Dabei werden nach der Erfassung, 20 verschiedene Punkte am Körper des Spielers festgelegt. Diese befinden sich hauptsächlich an den Gelenken, am Kopf, auf der Brust und an den Füßen. Während des Spieles stehen diese Punkte unter ständiger Beobachtung, wodurch immer ein aktuelles Bild verfügbar ist. Die Leiste richtet sich, dank des eingebauten Motors, direkt beim ersten Start aus. Was die Lichtverhältnisse angeht, so zeigte sich die Konsole beim Xbox 360 Kinect Test recht tolerant. Selbst bei Dämmerlicht gab es keinerlei Probleme bei der Übertragung der Bewegungen. Allerdings ist dabei noch zu beachten, dass der optimale Abstand zur Sensorleiste etwa zwei Meter beträgt. Bei den laut Hersteller möglichen 1,5 bis 3,5 Meter großen Bereich kam es beim Xbox 360 Kinect Test hin und wieder zu leichten Störungen während des Spiels. Außerdem ergab der Xbox 360 Kinect Test, dass die benötigte Bewegungsfreiheit in den meisten Haushalten nicht gegeben ist. Hier wird der Spielbereich häufig durch Tische o.ä. begrenzt. Ein weiteres Feature der Microsoft Konsole sind die drei Mikrophone, die jeden Laut der Spieler aufzeichnen. Dadurch besteht die Möglichkeit der Sprachsteuerung, welche bei vielen Spielen erforderlich ist. Ab 2011 soll das System der Xbox 360 Kinect sogar unterschiedliche Spieler anhand der Stimme erkennen können und so bei Quizspielen o.ä. ermitteln können, wer die richtige Antwort zuerst gegeben hat. Microsoft hat auch bereits bekannt gegeben, dass es demnächst ein Update geben soll, welches einem ermöglicht via Xbox live und Xbox 360 Kinect Videotelefonie zu betreiben. Dies soll durch die RGB-Kamera ermöglicht werden, die einen während des Spiels bzw. bei der späteren Videotelefonie mit einer Auflösung von 640×480 Bildpunkten und einer Tiefe von 32 Bit filmt und/oder fotografiert.
Dieses Feature der Xbox 360 Kinect ist auch bereits in bestehenden Spielen integriert. Hier kann der Spieler entscheiden, ob die aufgezeichneten Daten auf einer von Microsoft entwickelten Seite oder auf Facebook veröffentlicht werden sollen. Zurzeit ist die Anzahl der Spiele für die Xbox 360 Kinect noch recht begrenzt. Allerdings sind bereits erste Spiele wie Bogenschießen, Bowling, Fußball oder weitere Sportarten erschienen. Der Xbox 360 Kinect Test hat jedoch ergeben, dass die Spiele zwar sportlich einiges vom Spieler verlangen, grafisch jedoch nur mäßig überzeugen. Die Darstellung kann hier bei weitem nicht mit aktuellen Spieleklassikern für “normale” Konsolen mithalten.
Fazit
Im Gegensatz zu anderen Konsolen, wie die Playstation Move und Wii benötigt man für die Xbox 360 Kinect keinen Controller. Die Bedienung findet hier rein intuitiv statt, ohne dass irgendwelche Knöpfe gedrückt werden müssen. Allerdings hat der Xbox 360 Kinect Test ergeben, dass der Aufbau von den Spielen noch recht simpel und grafisch noch nicht ganz ausgereift ist. Dennoch kann man sagen, dass die Xbox 360 Kinect ein ideales Weihnachtsgeschenk darstellt und für viel Spaß auf Partys sorgt.
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